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Einkochtopf Test & Vergleich 2018

Mit einem Einkochtopf Speisen und Getränke haltbar konservieren. Ein Einkochtopf oder Einkocher ist ein großer Topf in dem Weckgläser im Wasserbad erhitzt und dadurch konserviert werden. Ein Einkochtopf eignet sich sowohl für das Einkochen in traditionellen Weckgläsern mit Gummidichtung, wie auch für die heute meist verwendeten Einmachgläser mit Schraubdeckel. Es gibt Modelle, die auf einer Herdplatte betrieben werden und solche mit eigenem Stromanschluss über den eine eingebaute Heizquelle betrieben wird.

 

Einkochtopf für die Herdplatte – das Urmodell

Einkochtöpfe für die Herdplatte waren früher aus verzinktem Blech, später wurden sie meist emailliert und heute gibt es auch Modelle aus Edelstahl. Bei einem solchen Einkochtopf handelt es sich eigentlich nur um einen großen Topf mit ca. 30 Liter Fassungsvermögen, mit einem Einsatz auf den die Weckgläser in den Topf gestellt und herausgehoben werden können. Der Einweckvorgang selbst, besteht darin, dass das Kochgut in den Gläsern erhitzt wird und dabei mit eingeschlossene Bakterien und Keime abgetötet werden. Auch die miteingeschlossene Luft wird erhitzt und desinfiziert. Nach dem Einkochvorgang werden die Gläser aus dem Wasserbad gehoben und kühlen ab. Dabei zieht sich die miteingeschlossene Luft zusammen und es entsteht ein Unterdruck, der die Gläser hermetisch verschießt.

 

Unsere Favoriten im Einkochtopf Test & Vergleich 2018

 

Unsere EmpfehlungUnsere EmpfehlungUnsere Empfehlung
axentia Einkochtopf mit Deckel Clatronic EKA 3338 Einkochautomat 1800 W Weck WAT15 Einkochautomat 2000 W Unsere Empfehlung Weck Wat 14A Einkochautomat 2000 W Severin EA 3653 Einkochautomat 1800 W
Modellaxentia Einkochtopf mit DeckelClatronic EKA 3338 Einkochautomat 1800 WWeck WAT15 Einkochautomat 2000 WWeck Wat 14A Einkochautomat 2000 WSeverin EA 3653 Einkochautomat 1800 W
Preis

49,95 €

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62,99 €

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91,86 €

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95,50 €

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67,89 €

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Bewertung
HerstelleraxentiaClatronicWeckWeckSeverin
ModellHerdElektroElektroElektroElektro
Anzahl Gläser1414141414
Gesamtvolumen28 Liter25 Liter29 Liter29 Liter29 Liter
Zeitschaltuhr
Leistung-1800 W2000 W2000 W1800 W
Preis

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Warum haben Einkochtöpfe für den Herd ein Loch im Deckel?

Die laufende Kontrolle der Temperatur des Wasserbads ist eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Einwecken. Deshalb hat diese Art Einkochtopf einen Deckel mit Loch. In das Loch wird ein Thermometer gesteckt, mit dem die Kochtemperatur laufend kontrolliert werden kann. Für unterschiedliches Kochgut müssen unterschiedliche Kochzeiten und Temperaturen eingehalten werden. Als Kochgut eignen sich Gemüse, Obst, Marmeladen, Säfte aber auch Fleisch, Wurst, Suppe oder ganze Gerichte. Bei den meisten Einkochtöpfen wird ein kleines Handbuch mitgeliefert, in dem Sie die Einkochzeiten und -temperaturen für die wichtigsten Gerichte nachlesen können. Außerdem gibt es umfangreiche Literatur zum Thema Einkochen und auch im Internet lassen sich oftmals interessante Informationen finden.

 

Einkocher mit Stromanschluss – der moderne Einkochtopf

In einem modernen Einkochtopf mit Heizelement im Fußteil kann man nicht nur Einkochen, sondern auch noch weitere Funktionen nutzen. Zunächst aber zur Benutzung als Einkocher. Genauso wie bei einem Einkochtopf für den Herd, können Sie im autarken Einkochtopf bis zu 10 klassische Weckgläser mit einem Liter Inhalt unterbringen. Wenn Sie kleinere Schraubgläser nutzen, dementsprechend mehr. Für kleine Haushalte werden auch kleine Einkochtöpfe mit bis zu 10 Litern Inhalt gefertigt.

 

Ausstattung eines automatischen Einkochtopfes

Ein Loch im Deckel ist beim Einkochautomaten nicht mehr notwendig. Die Wassertemperatur lässt sich am Drehknopf einstellen und wird automatisch beibehalten. Auch die Kochzeit können Sie bei den meisten Einkochautomaten voreinstellen. Außerdem verfügen manche Modelle über eine Warneinrichtung bei zu niedrigem Wasserstand. Sogenannte Cool-Touch-Griffe werden nicht heiß und ermöglichen ein gefahrloses Hantieren mit dem Einkochtopf. Damit die Einmachgläser nicht am Boden stehen, werden die meisten Einkochtöpfe mit einem Kunststoffeinsatz geliefert, der vor dem Konservieren einfach auf den Boden des Topfes gelegt wird. Eine Vorrichtung zum Herausheben der Gläser ist nicht notwendig, weil die meisten Einkochautomaten über einen Auslasshahn verfügen. So kann das Wasser gefahrlos abgelassen werden und die konservierten Gläser werden nach dem Abkühlen von Hand entnommen.

Die meisten Einkochtöpfe werden aus emailliertem Stahl gefertigt. Es gibt auch Anbieter, die den Einkochtopf aus Edelstahl herstellen. Die Stahlvarianten schauen etwas edler aus und sind teurer als die Modelle aus Emaille. Von der Technik her gibt es keine Unterschiede zwischen Einkochtöpfen aus Edelstahl und Emaille.

 

Weitere Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten für den Einkochtopf

Es wurde schon erwähnt, dass ein Einkochautomat einen Hahn zum Ablassen des Wassers hat. Dadurch kann der Einkochtopf auch zum Warmhalten und Ausschenken von Heißgetränken genutzt werden. Wenn Sie für eine Veranstaltung oder eine Party Tee oder Glühwein in größeren Mengen brauchen, dann ist der Einkocher das richtige Gerät für Sie. Die Getränke werden bei Wunschtemperatur warmgehalten und können am Hahn direkt in Gläser abgefüllt werden. Dafür eignen sich nur solche Einkocher, bei denen die Heizspirale im Fußteil durch einen Boden abgedeckt sind. Modelle, bei denen nur ein Rost über der Heizspirale ist, sind ausschließlich zum Einkochen benutzbar. Auch Suppe, Gulasch oder Würstchen im Wasser lassen sich im Einkocher warmhalten. Zum Kochen selbst ist er aber nicht geeignet.
Auch für die Versorgung mit Warmwasser zum Händewaschen an Orten an denen kein Leitungswasser zur Verfügung steht, eignen sich die Einkochautomaten. Für Marktstände oder Verkaufsstellen bei Veranstaltungen ist das eine wichtige Sache, denn ansonsten gibt es keine Genehmigung durch das Gesundheitsamt.

 

Einkochtopf mit Entsafterfunktion

Für einige Modelle von Einkochtöpfen gibt es einen Entsafteraufsatz. Anstatt des Deckels wird dann der Entsafteraufsatz auf den Einkochtopf gesetzt. Dampf, der aus dem kochenden Wasser im Einkochtopf aufsteigt, sorgt dafür, dass das im Sieb des Entsafteraufsatzes befindliche Obst entsaftet wird. Der Saft wird in der darunter angebrachten Wanne aufgefangen und kann über einen Schlauch abgelassen werden. So können Flaschen oder Gläser direkt befüllt und später im Einkocher konserviert werden.

 

Selbst Einkochen ist gesund

War das Einkochen früher eine Notwendigkeit, weil es sonst kaum Möglichkeiten gab, Lebensmittel langfristig zu konservieren, wird es heute vor allem genutzt, um die Kontrolle über die eigenen Lebensmittel zurückzugewinnen. Wenn Sie Marmelade, Kompott oder Apfelmus selbst einkochen, dann können Sie auch selbst bestimmen, was in den Gläsern drin ist. Wieviel Zucker Sie bei Marmelade verwenden, entscheiden Sie ganz allein. Bei eingewecktem Gemüse können Sie auf jegliche Zusatzstoffe verzichten, die bei gekauften Konserven fast immer verwendet werden. Die Investition in einen eigenen Einkochtopf ist also gut angelegtes Geld, das Ihrer Gesundheit zugutekommt.

 

Selber Einkochen spart Geld und nützt der Umwelt

Auch Geld lässt sich sparen, wenn Sie Obst oder Gemüse aus dem eigenen Garten einkochen und so übers Jahr haltbar machen. Die Verwendung von Obst oder Gemüse aus der Region ist auch ein Vorteil für die Umwelt, denn Sie allein bestimmen, welche Transportwege Ihr Gemüse zurückgelegt hat, bevor Sie es im Einkocher haltbar machen. Natürlich verbraucht ein Einkochtopf Strom, aber das ist ja auch nicht anders, wenn Konserven in einer Fabrik hergestellt werden. Wenn Sie zuhause Ökostrom verwenden, wird die Ökobilanz Ihrer Marmelade oder der eingemachten Erbsen in jedem Fall besser sein, als die eines im Supermarkt gekauften Glases.
Einziger Nachteil eines Einkochtopfes: Er ist relativ groß. In einer kleinen Küche wird dafür kein Platz sein. Also müssen Sie Ihren Einkocher im Keller oder auf dem Dachboden lagern und zum Einsatz immer in die Küche holen.

 

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